BIO Gin

Ötscher Spirits BIO Gin

  • Bio Gin vom Grubberg im Mostviertel
  • Gelagert mit Wacholder, Orangenschalen und Kräutern
  • Eingestellt auf Alc. 38 Vol%
  • Erzählt die Sage vom Steinernen Mandl

Die Ötscher Sage die unseren Bio Gin beschreibt, handelt vom ausschweifenden Riesen Kaspar welcher von einem Kartäusermönch für seine Sünden bestraft wird.

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Angesetzt mit frischem Quellwasser, Bio Wacholder und hauseigenen Korn gibt unser Bio Gin die fruchtigen Aromen intensiv wieder. Trotz intensiver Wacholder Note sehr ausgereift und rund.

Das steinerne Ötschermandl

Zwischen dem großen und dem kleinen Ötscher liegt ein tief eingeschnittener Sattel, der Riffel. Hier erhebt sich seit vielen Jahrhunderten ein großer Steinblock mit einem vom Wind und Wetter zerfurchten menschenähnlichen Antlitz, das von den Einheimischen das Steinerne Ötschermandl genannt wird.

In alter Zeit war das Steinerne Mandl ein starker Riese, der mit anderen Riesen eines alten Riesengeschlechts im Ötschergebiet hauste. Die Ötscherhöhlen dienten ihnen als Wohnstätte und sie betrachteten das ganze Gebiet als ihr Eigentum, in dem sie nach Belieben schalten und walten konnten. So trieben sie allerlei Unfug, vor dem Mensch und Natur erzitterten. Am tollsten von allen trieb es der Riese Kaspar – das heutige Steinerne Mandl.

Bei ihren abendlichen Gelagen verschlangen die Riesen gebratene Ochsen, Hirsche und Gämsen, dazu leerten sie ganze Fässer köstlicher Weine und wurden von flinken Ötscherbergmännchen bedient. So manches Mal landete auch Menschenbraten auf dem Tisch der Hünen. Bei diesen Gelagen war Kaspar der fröhlichste und wusste die ganze Gesellschaft zu unterhalten, aber so sollte es nicht für immer bleiben.

Nun lebte aber in der Kartause Gaming ein tatkräftiger Prior, dem die andauernden Klagen der geängstigten Bauern ans Herz griffen. Er machte sich also auf den Weg, um mit Kaspar abzurechnen. In Lackenhof rastete der Prior einen Tag, bevor er zur Riffel emporstieg. Die Ankunft des Gottesmannes wurde aber durch die geschäftigen Ötschergeistchen an den streitlustigen Riesen gemeldet. Dieser traf sogleich allerlei Vorbereitungen für den Kampf, er schleppte Felsbrocken heran, um den Prior zu erschlagen. Auch versperrte er den Zugang zur Riffel mit gewaltigen Bäumen und undurchdringlichen Dornenhecken.

 

Vor dem Kreuz des Priors hatte Kaspar keine Angst, er glaubte nicht an dessen Macht. Gegen Mittag kam der Prior heran, mit Gottes Hilfe überwand er alle Hürden und stand nun dem Riesen gegenüber. Der zornige Hüne ergriff sogleich einen Stein, um den Gottesmann zu zerschmettern. Dieser aber zog ein einfaches Kreuz aus seinem Gewande und hielt es hoch empor. Im selben Moment war der Riese zu einer wuchtigen Kalkmasse erstarrt.

Auf der Riffel steht noch heute das Steineren Mandl. Jedes Jahr am Johannistagso erzählt man sich, schlüpfen die Ötscherbergmännchen aus ihren Höhlen, musizieren und erzählen einander von jener Zeit, als die Hünen noch ihre Gelage am Ötscher hielten. Ein Glücklicher kann an diesem einen Tag sehen, wie das Steinerne Mandl darüber glücklich lächelt.